Zum Rückspiel bei der SG Baden-Baden/Sandweier/Niederbühl reiste die weibliche C-Jugend der HSG am Samstagmittag an. Von Beginn an war zu erkennen, dass die Gastgeberinnen mit einer sehr defensiven Abwehr sowie einer direkten Manndeckung versuchten, das gewohnte Spiel der HSG aus dem Rhythmus zu bringen.
Dennoch gestaltete sich die Anfangsphase zunächst ausgeglichen. Erst nach dem 7:5 in der 18. Spielminute riss der Faden bei den HSG-Mädels, was die SG konsequent ausnutzte und sich bis zur Halbzeitpause auf 11:6 absetzen konnte. In der Kabine war die Marschroute klar: weiter dagegenhalten und der Heimmannschaft keine Tore schenken.
Diese Vorgabe setzte das Team nach Wiederanpfiff auch um. Beim Spielstand von 17:12 startete die HSG einen Drei-Tore-Lauf, der die SG zu einer Auszeit zwang und zeigte die Unzufriedenheit deren Trainer.
Doch spätestens nach zwei doppelten Zeitstrafen fehlte der HSG das nötige Glück. Während auf der einen Seite harte Entscheidungen getroffen wurden, blieb es bei vergleichbaren Aktionen im gegnerischen Strafraum lediglich bei Freiwürfen. Diese Situationen nagten sichtbar an den Emotionen der HSG-Spielerinnen. Trotzdem verdient das Team großen Respekt für eine starke kämpferische Leistung und eine geschlossene Teamarbeit. Am Ende konnte der Rückstand aus der ersten Halbzeit jedoch nicht mehr aufgeholt werden, sodass die Gastgeberinnen den Vorsprung ins Ziel brachten. Das Spiel endete 23:17 (11:6).
Gute Besserungsgrüße gehen raus an Klara, die sich leider an ihrem rechten Knöchel schwer verletzte.
Für die HSG: Anna-Lena Sicko (4), Jolina Dörr (3), Sophia Korosidou (3), Gül Yilmaz (3), Svenja Bott (2), Eva Mikhalskaia (1), Klara Schmid (1), Hannah Bruder, Fiona Föhner, Asli Cimen, Emelie Köhler, Aurelia Münkel (alle drei im Tor)
