Archiv der Kategorie: Berichte Herren I 25/26

Verabschiedungen HSG-Herren Teil 2

Mit Luis Benz müssen wir uns von einem Spieler verabschieden, bei dem man anfangs nicht gedacht hätte, dass er solch eine doch längere Laufbahn bei der HSG haben wird. Schon in frühen Jahren hatte er bei der HSG-Jugend mit dem Handball begonnen. Aber schon dort gab es mit dem Fußball eine Parallelsportart, der eine größere Bedeutung zukam und die Priorität hatte. Doch trotz der immer wieder aufkommenden Vermutungen, dass er aufhören und sich komplett dem Fußball widmen wird, blieb er dabei, auch weil er sich in seiner Jugendmannschaft so wohl fühlte. Als mit Kai dann ein Freund seiner Eltern das Traineramt bei den Herren übernahm, machte er auch nach Ende seiner Jugendzeit mit dem Handball weiter. Bereut hat er dies sicherlich nicht. Denn er war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die zunächst in die Verbandsliga aufstieg und dann überraschend die Klasse halten konnte. Auch menschlich passte er mit seiner lockeren und stets gut gelaunten Art super in die Mannschaft. So gut wie im Handball, lief es allerdings (leider) auch im Fußball. So wird er ab kommender Saison in die Landesliga wechseln, wodurch er nun noch weniger Zeit für den Handball hat. Folglich ist es nun tatsächlich soweit, dass Luis seine Handballkarriere beenden wird. Auch bei dir bedanken wir uns für deinen immer vorbildlichen Einsatz und deine Zeit, die du trotz deiner zeitlich ebenfalls aufwendigen Parallelsportart für uns aufgewendet hast. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deiner weiteren Fußballlaufbahn!

Verabschiedungen HSG-Herren Teil 1

Nach unserem Rückblick auf die Saison 2025/2026 der HSG-Herren wollen wir nun die Spieler in den Vordergrund stellen, von denen wir uns leider verabschieden mussten.

Beginnen wollen wir hier mit zwei Spielern, die leider nicht allzu lang das HSG-Trikot getragen, jedoch trotzdem ihre Spuren hinterlassen haben.

David Cara stieß in der Endphase der Saison 2024/2025 zu uns und half in den Relegationsspiele gegen Ebersbach/Bünzwangen mit, den Klassenerhalt in der Verbandsliga einzufahren. Auch in der vergangenen Saison war er Teil der Mannschaft, konnte allerdings studienbedingt nur selten trainieren. Aufgrund dessen hat er entschieden, seine kurze Laufbahn bei der HSG zu beenden. Vielen Dank, David, für deinen Einsatz, den du in deiner Zeit bei uns gezeigt hast!

Robin Hornberger wurde von Trainer Neulen in der Saison 2024/2025 ursprünglich als Aushilfstorwart für die Trainingseinheiten „engagiert“, machte dann aber aufgrund dem krankheitsbedingten Ausfall von N. Wilhelm tatsächlich das 1. Verbandsligaspiel in Schriesheim mit. Auch wenn er zunächst „nur“ ständiger Trainingsgast war, fügte er sich schon dort menschlich super in die Mannschaft ein und war ein ständiger Begleiter und Unterstützer. Als es in der Vorbereitung zur vergangenen Saison zu einigen Problemen auf der Torhüterposition kam, erklärte sich Robin dazu bereit, als fester Torhüter mit in die Saison zu gehen. Auch deshalb, weil er sich so wohl in der Mannschaft fühlte. Er hatte stets betont, dass die HSG-Truppe die geilste Mannschaft ist, der er in seiner Handballlaufbahn angehören durfte. Und so spielte er im hohen Handballalter tatsächlich noch einmal eine komplette Handballsaison und ließ sich auch durch zwischenzeitliche Verletzungsprobleme nicht wirklich stoppen. Auch in der Mannschaft brachte er sich vorbildlich ein; er organisierte unter anderem ein tolles Trainingswochenende in Freudenstadt. Die immer wieder auftretenden Verletzungsprobleme zwingen ihn jetzt dazu, endgültig mit dem Handball aufzuhören. Auch seine Familie wird sich freuen, dass er nun wieder mehr Zeit für sie haben wird. Ganz verschwinden aus den Hallen wird er nicht; seine Kinder sind in der HSG-Jugend aktiv. Robin, vielen Dank, dass du uns in einer angespannten Lage geholfen und dich so toll eingefügt hast. Wir werden dich im Trainings- und Spielalltag vermissen und freuen uns, dich zukünftig als Zuschauer begrüßen zu dürfen.

Saisonrückblick HSG-Herren

Das Ende der Saison 2025/2026 ist nun einige Wochen her. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal zurückschauen und die Spielrunde Revue passieren lassen.
Nachdem unsere Herren nach einer tollen 1. Verbandsligasaison und dem Erfolg in der Relegation gegen Ebersbach/Bünzwangen sensationell die Klasse halten konnten, war der Klassenerhalt erneut das klare Ziel. Dass dies eine Mammutaufgabe werden würde, war vor der Saison schon absehbar. Durch die Verbandszusammenlegung musste die halbe Oberliga der vorherigen Saison absteigen, wodurch der Verbandsliga deutlich an Qualität zugeführt worden war.
Dennoch startete die Neulen-Truppe zuversichtlich in ihre zweite Verbandsligasaison. Im ersten Saisonspiel beim TV Friedrichsfeld erhielt unsere Mannschaft nach einer schwachen Leistung allerdings den ersten Dämpfer. In den folgenden Wochen steigerte sich die HSG dann deutlich in ihren Leistungen und hielt gegen die Oberligaabsteiger und Topteams der Liga, insbesondere in eigener Halle, oft gut mit, schaffte es aber letztendlich nicht, Punkte mitzunehmen. Den 1. Saisonsieg fuhren die HSG-Herren dann am 16.11. gegen Neckarsulm ein. Zum Ende der Hinrunde war das rettende Ufer mit vier Punkten Rückstand noch in Reichweite.
Der Beginn der Rückrunde war dann leider geprägt von verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen, die unsere Mannschaft nur schwer auffangen konnte. So musste die HSG erneut einige Wochen auf den 1. Sieg in der Rückrunde warten, der dann am 08.03. gegen den Exoberligisten Weschnitztal gelang. Die HSG hielt weiterhin Kontakt zum rettenden Ufer, konnte jedoch den Rückstand nie auf weniger als vier Punkte verkürzen. So kam es, wie es kommen musste: durch eine knappe Niederlage in Mundelsheim war am 18.04. zwei Spieltage vor Schluss der Abstieg in die Landesliga besiegelt.
Im Voraus war klar: nur mit einer optimalen Saison wäre der Klassenerhalt möglich gewesen. Dass dies am Ende nicht gelang, hatte vielschichtige Ursachen.
Zum einen muss man sich eingestehen, dass die Qualität der Mannschaft schlussendlich nicht ausgereicht hat. Mithalten konnte die HSG grundsätzlich gegen jede Mannschaft der Liga, was die oft engen Spielverläufe zeigten. Jedoch reichte es zu oft am Ende nicht für Punkte, da unserem Team in der Crunchtime meist die Cleverness und Abgezocktheit fehlten. Zusätzlich machte sich insbesondere in den engen Spielen der bei vielen Mannschaften breitere Kader bemerkbar. Während bei uns viele Spieler, vor allem im Rückraum, fast durchspielen mussten, konnten die Exoberligisten von der Bank meist ohne großen Qualitätsverlust nachlegen. Zusätzlich zum doch eng besetzten Kader hatte die HSG ab Dezember immer wieder mit vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Über mehrere Wochen war nur eine kleine Trainingsgruppe beisammen, wodurch die Trainingsqualiltät deutlich zu leiden hatte. Dies war der Mannschaft dann auch in den Spielen anzumerken, ganz zu schweigen von den fehlenden Auswechselmöglichkeiten. Das Fehlen von zwei oder drei Stammspielern war für die HSG nicht aufzufangen. Ohne die vielen Ausfälle wären wohl mehr Punkte möglich gewesen. Ein weiterer Faktor war sicherlich auch das oftmals fehlende Spielglück. Unsere Mannschaft musste viele unglückliche Spielverläufe, in denen das Glück mehr aufseiten des Gegners war, hinnehmen. Als Beispiel sei hier die knappe Auswärtsniederlage nach einem tollen Auftritt beim Tabellendritten TSV Birkenau genannt, bei der unser Team Pfosten-/Lattentreffer in zweifacher Höhe akzeptieren musste. Zum fehlenden Spielglück kamen, und das gehört auch zur Wahrheit, mehrfach unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter hinzu. Einige knappe Spiele wurden von den Unparteiischen so mitentschieden.
Letztendlich lügt die Tabelle nicht; wenn eine Mannschaft am Ende einen der Abstiegsplätze belegt, ist der Abstieg am Ende verdient. Nach vielen Jahren, in denen es stets bergauf ging, war es eine schwere Saison, auch für unsere Zuschauer und das Vereinsumfeld. Dass wir von unseren treuen Fans weiterhin so toll untersützt und zu den teils langen Auswärtsfahrten in großer Zahl begleitet wurden, ist bemerkenswert. Vielen Dank dafür! Letztendlich bleiben aus zwei Jahren Verbandsliga viele schöne Momente und tolle Auftritte unserer Mannschaft in Erinnerung mit dem absoluten Highlight, dem Gewinn der Relegation im Mai 2025. Dies nimmt unseren Männern niemand mehr. Am Ende kann man festhalten, dass die HSG-Herren gezeigt haben, dass sie absolut berechtigt Teil dieser Liga waren und den Verein auf diesem Niveau super präsentiert haben. In der nach einer mit 26 Spielen erneut extrem langen Saison verdienten Sommerpause gilt es, die Saison abzuhaken, um Anfang Juli mit neuer Energie in die Vorbereitung auf die Landesligasaison 2026/2027 zu starten.

Niederlage für HSG-Herren im letzten Saisonspiel

Handballregion Bottwar SG – HSG Bruchsal/Untergrombach 35:21 (20:12)

Mit einer klaren Auswärtsniederlage verabschiedeten sich unsere Herren aus der Verbandsliga. Nur in der Anfangsphase konnte die HSG mit dem Gastgeber mithalten (1:2, 3:3, 6:4). Dann übernahm die Heimmannschaft das Kommando und zog bis zur Halbzeitpause bereits vorentscheidend davon. Auch nach dem Seitenwechsel fand unsere Mannschaft kein Mittel gegen die Deckung der Gastgeber und ermöglichte ihnen durch unnötige Ballverluste viele einfache Kontertore. So stand am Ende eine deutliche Auswärtsniederlage auf der Anzeigetafel.

Das Spiel veranschaulichte ganz gut, aus welchen Gründen unsere HSG nach einer langen Saison aus der Verbandsliga absteigen muss. Ein ausführlicher Saisonrückblick folgt. Gleichzeitig werden Spieler die HSG-Herren verlassen, hierzu wird es noch separate Würdigungen geben.

An dieser Stelle möchte sich die Mannschaft bei ihren Zuschauern für die großartige Unterstützung während dieser Saison bedanken. Nach einigen Jahren, in denen es eigentlich nur nach oben ging und es überwiegend Siege zu bejubeln gab, war diese Saison nicht leicht und leider mussten unsere Fans auch einige sehr deutliche Klatschen ertragen. Dennoch habt ihr uns den Rücken gestärkt und seid auch zu unseren Auswärtsspielen weiterhin zahlreich mitgefahren. Das ist etwas Besonderes und wissen wir sehr zu schätzen. Vielen Dank!

Spieler HSG: Leon Mächtel, Nick Wilhelm & Robin Hornberger (Tor), Silas Keidel (4), Jakob Lamminger (4), Max Weickum (3), Alexander Klimovets (3), David Kolb (2/1), Bastian Hörner (2), Tim Keller (2), Stefan Lamminger (1), Manuel Zwecker, Jannis Seitner, David Cara

HSG-Herren siegen im letzten Verbandsligaheimspiel

HSG Bruchsal/Untergrombach – TV Friedrichsfeld 41:28 (19:18)

Im letzten Heimspiel der Verbandsligasaison konnte unsere 1. Mannschaft einen deutlichen Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht aus Friedrichsfeld feiern. In der 1. Halbzeit hatte die HSG noch etwas Probleme, in das Spiel zu finden. Dies änderte sich schlagartig nach der Halbzeitpause. Durch eine deutliche Leistungssteigerung in der Abwehr und einem gut aufgelegten N. Wilhelm im Tor gelang es, die ersten 15 Spielminuten in der 2. Halbzeit ohne Gegentor zu bleiben und durch einen 9:0-Lauf vorentscheidend davon zu ziehen. Souverän brachte die HSG das Spiel dann noch zu Ende und konnte sich über zwei hochverdiente Punkte freuen.

Nach der unglücklichen Niederlage in Mundelsheim und dem damit feststehenden Abstieg war dieses Spiel ein schöner Abschluss der Heimspielsaison. Durch diesen Sieg steht nun auch die Abschlussplatzierung unserer Herren vor dem letzten Spiel bereits fest (Platz 12). Beim Abschluss der Saison am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle In den Bäderwiesen Oberstenfeld gilt es, sich ordentlich aus der Verbandsliga zu verabschieden, auch wenn es tabellarisch um nichts mehr geht.

Spieler HSG: Leon Mächtel, Nick Wilhelm & Robin Hornberger (Tor), David Kolb (17/6), Max Weickum (6), Bastian Hörner (6), Alex Klimovets (5), Jakob Lamminger (2), Tim Keller (2), Silas Keidel (1), Jannik Schlegel (1), Jannis Seitner (1), Manuel Zwecker, Stefan Lamminger