Saisonrückblick HSG-Herren

Das Ende der Saison 2025/2026 ist nun einige Wochen her. Wir möchten an dieser Stelle noch einmal zurückschauen und die Spielrunde Revue passieren lassen.
Nachdem unsere Herren nach einer tollen 1. Verbandsligasaison und dem Erfolg in der Relegation gegen Ebersbach/Bünzwangen sensationell die Klasse halten konnten, war der Klassenerhalt erneut das klare Ziel. Dass dies eine Mammutaufgabe werden würde, war vor der Saison schon absehbar. Durch die Verbandszusammenlegung musste die halbe Oberliga der vorherigen Saison absteigen, wodurch der Verbandsliga deutlich an Qualität zugeführt worden war.
Dennoch startete die Neulen-Truppe zuversichtlich in ihre zweite Verbandsligasaison. Im ersten Saisonspiel beim TV Friedrichsfeld erhielt unsere Mannschaft nach einer schwachen Leistung allerdings den ersten Dämpfer. In den folgenden Wochen steigerte sich die HSG dann deutlich in ihren Leistungen und hielt gegen die Oberligaabsteiger und Topteams der Liga, insbesondere in eigener Halle, oft gut mit, schaffte es aber letztendlich nicht, Punkte mitzunehmen. Den 1. Saisonsieg fuhren die HSG-Herren dann am 16.11. gegen Neckarsulm ein. Zum Ende der Hinrunde war das rettende Ufer mit vier Punkten Rückstand noch in Reichweite.
Der Beginn der Rückrunde war dann leider geprägt von verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen, die unsere Mannschaft nur schwer auffangen konnte. So musste die HSG erneut einige Wochen auf den 1. Sieg in der Rückrunde warten, der dann am 08.03. gegen den Exoberligisten Weschnitztal gelang. Die HSG hielt weiterhin Kontakt zum rettenden Ufer, konnte jedoch den Rückstand nie auf weniger als vier Punkte verkürzen. So kam es, wie es kommen musste: durch eine knappe Niederlage in Mundelsheim war am 18.04. zwei Spieltage vor Schluss der Abstieg in die Landesliga besiegelt.
Im Voraus war klar: nur mit einer optimalen Saison wäre der Klassenerhalt möglich gewesen. Dass dies am Ende nicht gelang, hatte vielschichtige Ursachen.
Zum einen muss man sich eingestehen, dass die Qualität der Mannschaft schlussendlich nicht ausgereicht hat. Mithalten konnte die HSG grundsätzlich gegen jede Mannschaft der Liga, was die oft engen Spielverläufe zeigten. Jedoch reichte es zu oft am Ende nicht für Punkte, da unserem Team in der Crunchtime meist die Cleverness und Abgezocktheit fehlten. Zusätzlich machte sich insbesondere in den engen Spielen der bei vielen Mannschaften breitere Kader bemerkbar. Während bei uns viele Spieler, vor allem im Rückraum, fast durchspielen mussten, konnten die Exoberligisten von der Bank meist ohne großen Qualitätsverlust nachlegen. Zusätzlich zum doch eng besetzten Kader hatte die HSG ab Dezember immer wieder mit vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Über mehrere Wochen war nur eine kleine Trainingsgruppe beisammen, wodurch die Trainingsqualiltät deutlich zu leiden hatte. Dies war der Mannschaft dann auch in den Spielen anzumerken, ganz zu schweigen von den fehlenden Auswechselmöglichkeiten. Das Fehlen von zwei oder drei Stammspielern war für die HSG nicht aufzufangen. Ohne die vielen Ausfälle wären wohl mehr Punkte möglich gewesen. Ein weiterer Faktor war sicherlich auch das oftmals fehlende Spielglück. Unsere Mannschaft musste viele unglückliche Spielverläufe, in denen das Glück mehr aufseiten des Gegners war, hinnehmen. Als Beispiel sei hier die knappe Auswärtsniederlage nach einem tollen Auftritt beim Tabellendritten TSV Birkenau genannt, bei der unser Team Pfosten-/Lattentreffer in zweifacher Höhe akzeptieren musste. Zum fehlenden Spielglück kamen, und das gehört auch zur Wahrheit, mehrfach unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter hinzu. Einige knappe Spiele wurden von den Unparteiischen so mitentschieden.
Letztendlich lügt die Tabelle nicht; wenn eine Mannschaft am Ende einen der Abstiegsplätze belegt, ist der Abstieg am Ende verdient. Nach vielen Jahren, in denen es stets bergauf ging, war es eine schwere Saison, auch für unsere Zuschauer und das Vereinsumfeld. Dass wir von unseren treuen Fans weiterhin so toll untersützt und zu den teils langen Auswärtsfahrten in großer Zahl begleitet wurden, ist bemerkenswert. Vielen Dank dafür! Letztendlich bleiben aus zwei Jahren Verbandsliga viele schöne Momente und tolle Auftritte unserer Mannschaft in Erinnerung mit dem absoluten Highlight, dem Gewinn der Relegation im Mai 2025. Dies nimmt unseren Männern niemand mehr. Am Ende kann man festhalten, dass die HSG-Herren gezeigt haben, dass sie absolut berechtigt Teil dieser Liga waren und den Verein auf diesem Niveau super präsentiert haben. In der nach einer mit 26 Spielen erneut extrem langen Saison verdienten Sommerpause gilt es, die Saison abzuhaken, um Anfang Juli mit neuer Energie in die Vorbereitung auf die Landesligasaison 2026/2027 zu starten.

Vier unvergessliche Tage beim Arnhem Handball Cup

Über das verlängerte Himmelfahrtswochenende zog es die Jugend der Handballabteilung zu einem ganz besonderen Highlight: dem internationalen *Arnhem Handball Cup Ascension* in den Niederlanden. Mit einer riesigen Delegation, bestehend aus vier Mannschaften – der männlichen B-Jugend, der weiblichen C-Jugend, der weiblichen D-Jugend und der männlichen C-Jugend – sowie einem zehnköpfigen Trainerteam, machte sich rund 60 Kids im vollbesetzten Reisebus auf den Weg nach Arnheim. Das gemeinsame Ziel war klar gesteckt: Internationales Turnierflair schnuppern, sportliche Herausforderungen meistern und vor allem die Gemeinschaft stärken. Schon der Donnerstag stand dabei ganz im Zeichen des Teambuildings. Kaum in Arnheim angekommen, ging es vor dem Beziehen der Unterkunft erst einmal hoch hinaus, denn die gesamte TSG-Gruppe steuerte eine riesige Trampolinhalle an. Hier konnten sich die Jugendlichen und auch die mutigeren Trainer so richtig auspowern, Saltos üben und beim gemeinsamen Springen den ersten großen Spaßfaktor des Wochenendes erleben. Mit ordentlich Hunger im Bauch zog die Truppe anschließend weiter in die bekannte Foodhall von Arnheim. In dieser coolen Location war für jeden Geschmack etwas dabei, und das gemeinsame Essen von Burgern, Pommes und internationalen Spezialitäten in lockerer Atmosphäre war der perfekte kulinarische Startschuss für die kommenden Tage.
Ein echtes Highlight des ersten Abends war zudem die feierliche Eröffnungsfeier, bei der alle teilnehmenden Nationen und Teams stimmungsvoll vorgestellt wurden. Danach hieß es schließlich: „Bezug der Schlafstätten!“. Wie es sich für ein echtes Turnierwochenende gehört, übernachtete die gesamte HSG-Truppe in einer Schule vor Ort. Isomatten und Luftmatratzen wurden in den Klassenzimmern ausgerollt und die Schlafsäcke gerichtet. Genau diese „Klassenzimmer-Romantik“ war es, die von der ersten Minute an für eine gute Stimmung sorgte. Das gemeinsame Zähneputzen auf den Schulfluren, das Frühstück in der Mensa und die allabendlichen Quatschrunden schweißten die Teams und Altersklassen enger zusammen, als es jeder normale Trainingsalltag je könnte. Am Freitag und Samstag wurde es dann sportlich ernst. Gespielt wurde im beeindruckenden Sportcentrum Valkenhuizen – einer der größten Hallenanlagen der Niederlande, die mit fünf Handballfeldern unter einem Dach die perfekte Bühne für dieses Event bot. Unsere vier Teams trafen auf starke, internationale Konkurrenz aus verschiedenen Ländern Europas. Es wurde um jeden Zentimeter Hallenboden gefightet, großartige Tore wurden bejubelt und bittere Gegentore gemeinsam weggesteckt. Ob mB, wC, wD oder mC – jede Mannschaft wuchs über sich hinaus. Das Besondere dabei war der riesige Zusammenhalt. Die jeweils spielfreien Mannschaften trommelten und feuerten ihre Vereinskollegen lautstark an, was unsere Spielerinnen und Spieler durch so manches packende Match trug.
Neben dem Platz kam der Spaß natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Die freien Stunden wurden intensiv genutzt, um das Turniergelände zu erkunden, neue Freundschaften zu knüpfen und beim großen Partyabend des Veranstalters Euro-Sportring am Freitagabend ordentlich zu feiern. Als am Sonntag die Taschen wieder im Bus verstaut wurden, waren alle Beteiligten zwar sichtlich erschöpft und von den kurzen Nächten gezeichnet, aber die Augen leuchteten. Die zehn Trainer und Betreuer hatten über die vier Tage alle Hände voll zu tun, um die große Gruppe zu koordinieren und als Ansprechpartner parat zu stehen, weshalb ihnen an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön für ihren großartigen ehrenamtlichen Einsatz gilt. Der Arnhem Cup war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Wir haben sportlich wertvolle Erfahrungen gesammelt, als HSG ein fantastisches Bild im Ausland abgegeben und eine unschlagbare Vereinsgemeinschaft erlebt. Diese vier Tage werden allen Jugendlichen und Trainern noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Ein solch großes Event und die Reise im eigenen Reisebus sind natürlich auch immer eine finanzielle Herausforderung. Daher möchte sich die gesamte Handballjugend ganz herzlich bei allen privaten Spendern, Eltern, Gönnern und Sponsoren bedanken, die uns für diese Fahrt finanziell unterstützt haben. Ohne diesen Zuschuss wäre dieses unvergessliche Erlebnis für unsere Jugendlichen in dieser Form nicht möglich gewesen – vielen Dank für dieses großartige Engagement für unsere Jugendabteilung! Arnheim, es war uns ein Fest.

mC-Jugend verpasst Bezirksliga Qualifikation

Mit nur 8 Mann kam man leider nur zu einem Punkt, der knapp nicht zur Qualifikation für die Bezirksliga reichte. Dennoch macht die kämpferische Leistung der Mannschaft Vorfreude auf eine erfolgreiche Saison in der Bezirksklasse
Es spielten: Florian, Mathis, Mirko, Thomas, Noyan, Lukas, Niklas, Liam

Niederlage für HSG-Herren im letzten Saisonspiel

Handballregion Bottwar SG – HSG Bruchsal/Untergrombach 35:21 (20:12)

Mit einer klaren Auswärtsniederlage verabschiedeten sich unsere Herren aus der Verbandsliga. Nur in der Anfangsphase konnte die HSG mit dem Gastgeber mithalten (1:2, 3:3, 6:4). Dann übernahm die Heimmannschaft das Kommando und zog bis zur Halbzeitpause bereits vorentscheidend davon. Auch nach dem Seitenwechsel fand unsere Mannschaft kein Mittel gegen die Deckung der Gastgeber und ermöglichte ihnen durch unnötige Ballverluste viele einfache Kontertore. So stand am Ende eine deutliche Auswärtsniederlage auf der Anzeigetafel.

Das Spiel veranschaulichte ganz gut, aus welchen Gründen unsere HSG nach einer langen Saison aus der Verbandsliga absteigen muss. Ein ausführlicher Saisonrückblick folgt. Gleichzeitig werden Spieler die HSG-Herren verlassen, hierzu wird es noch separate Würdigungen geben.

An dieser Stelle möchte sich die Mannschaft bei ihren Zuschauern für die großartige Unterstützung während dieser Saison bedanken. Nach einigen Jahren, in denen es eigentlich nur nach oben ging und es überwiegend Siege zu bejubeln gab, war diese Saison nicht leicht und leider mussten unsere Fans auch einige sehr deutliche Klatschen ertragen. Dennoch habt ihr uns den Rücken gestärkt und seid auch zu unseren Auswärtsspielen weiterhin zahlreich mitgefahren. Das ist etwas Besonderes und wissen wir sehr zu schätzen. Vielen Dank!

Spieler HSG: Leon Mächtel, Nick Wilhelm & Robin Hornberger (Tor), Silas Keidel (4), Jakob Lamminger (4), Max Weickum (3), Alexander Klimovets (3), David Kolb (2/1), Bastian Hörner (2), Tim Keller (2), Stefan Lamminger (1), Manuel Zwecker, Jannis Seitner, David Cara

wD qualifiziert sich für Bezirksoberliga

Die weibliche D-Jugend der HSG Bruchsal/Untergrombach hat sich mit einer starken Leistung den direkten Einzug in die Bezirksoberliga gesichert. Trotz eines kleinen Kaders von nur acht Spielerinnen gewann das Team überraschend alle Gruppenspiele.
Große Unterstützung erhielt die Mannschaft von mitgereisten Familien und Freunden, die für eine tolle Stimmung sorgten und das Team zusätzlich motivierten. Ein verdienter Erfolg für eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung. Das Trainerteam ist mächtig stolz.
Es spielten: Natascha, Leonie K., Nora, Sarah, Tia, Anni, Julia und Leonie W.
Danke an den gastfreundlichen Ausrichter TV Knielingen, der alle angereisten Teams mit Leckereien in der Kabine überraschte