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HSG-Herren verlieren in Gondelsheim

TV Gondelsheim – HSG Bruchsal/Untergrombach 24:19 (14:6)
Unsere erste Herrenmannschaft musste sich auswärts dem TV Gondelsheim geschlagen geben und verliert damit den vor der Saison angestrebten 5. Platz aus den Augen. Dabei startete man gut ins Spiel und lag schnell mit 0:2 vorne. Jedoch ließ sich die HSG in der Folge durch eine Serie von verpassten Torgelegenheiten verunsichern und verlor sowohl in der Abwehr als auch im Angriff komplett den Faden. Dies nutzten die Gastgeber, um ihrerseits in das Spiel zu finden und sich bis zur Halbzeit eine deutliche Führung herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit konnte sich unsere Mannschaft etwas steigern, jedoch reichte dies nicht, um den Gastgeber noch einmal in Bedrängnis zu bringen. So musste sich die HSG im dritten Spiel in Folge einem direkten Konkurrenten um den 5. Tabellenplatz geschlagen geben. Das angestrebte Saisonziel, den 5. Platz in der Bezirksliga Süd und damit die neue Liga zu erreichen, rückt damit nun erst einmal in weite Ferne. Am kommenden Sonntag empfängt die HSG nun die Badenligareserve der SG Heidelsheim/Helmsheim, die mittlerweile ein ordentliches Punktepolster auf die HSG aufweisen kann. Es gilt nun, in der Trainingswoche die Köpfe frei zu bekommen, um in diesem Spiel endlich wieder eine gute Leistung zu zeigen. Spielbeginn in der Bundschuhhalle Untergrombach wird um 19:00 Uhr sein. Wir würden uns über tatkräftige Unterstützung freuen. Spieler HSG: Tom Schäfer & Michael Friedle (Tor), Sebastian Raviol (7/3), Jakob Lamminger (4/1), Matthias Sohns (3), Stefan Lamminger (1), Simon Heß (1), Manuel Zwecker (1), David Kolb (1), Jannik Schlegel (1), Tobias Bartsch, Florian Mohler, Jan-Erik Max, Dominik Balog Trainer: Thorsten Elsner Betreuer: Gunther Weiß

Pflichtsieg der HSG-Damen

Nachdem man in der vorangegangenen Woche die Punkte in Pforzheim lassen musste, fuhren die HSG-Damen mit dem klaren Ziel zum Vorletzten der Tabelle, dieses Mal zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. So gaben die Trainer in der Besprechung vor dem Spiel auch die klare Vorgabe, dass es nicht darum gehen kann, ob die HSG gewinnt, sondern nur in welcher Höhe. Zunächst schienen die Damen die Ansage der Trainer auch umzusetzen: Nach nur 42 Sekunden traf die HSG, nachdem sie vorher von den anspielenden Gondelsheimerinnen den Ball erobern konnte. Trotz dieses guten Starts gelang es den Bruchsalerinnen in der Folge dennoch nicht, sich abzusetzen. Vielmehr konnten die Hausherrinnen in der fünften Minute nach zwei Toren in Folge sogar die einzige Führung des Spiels für sich verbuchen. Nach dem Stand von 3:2 konnten die HSG-Damen das Spiel in den folgenden fünf Minuten aber wiederum drehen und den Rückstand in eine 3:6-Führung für Bruchsal umwandeln. Leider gelang es den Damen in dieser Phase des Spiels nicht, den Vorsprung auszubauen oder auch nur zu halten. Durch drei Tore in Folge konnten die Gegnerinnen das Spiel wieder ausgleichen. Ärgerlich war dabei vor allem, dass die Damen die Vorgaben der Trainer einfach nicht umsetzen konnten. Zu sehr ließ man sich von dem langsamen Spiel der Gondelsheimerinnen förmlich einlullen und war dann nicht wach genug, wenn sich diese durch einfache Rückpässe auf der Außenposition Chancen erarbeiteten. So plätscherte das Spiel bis zur 22. Minute und dem Stand von 11:11 mehr oder weniger dahin. Ab diesem Zeitpunkt fanden die Bruchsalerinnen besser zu ihrem Spiel und konnten in den verbleibenden acht Minuten der ersten Hälfte sechs Tore erzielen, während der TV nur noch einmal erfolgreich war. So konnten die Bruchsaler Damen mit einem doch recht komfortablen fünf-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Nach der Pause konnte die HSG allerdings nicht an das Spiel der letzten Minuten der ersten Halbzeit anknüpfen. Zwar verbuchten die Bruchsalerinnen nach fast fünf torlosen Minuten den ersten Treffer der zweiten Halbzeit für sich, aber es wollte kein rechter Spielfluss zustande kommen und die Gegnerinnen verringerten ihren Rückstand. So sahen sich die Trainer in der 43. Minute beim Spielstand von 16:20 veranlasst, eine Auszeit zu nehmen, in der sie den Damen mit recht deutlich Worten klar zu machen versuchten, wie das Spiel erfolgreich zu gestalten ist. Allerdings dauerte es noch ein wenig, bis die Ansprache ihre Wirkung zeigte. Zunächst konnte der TV Gondelsheim in der 45. Minute auf 17:20 verkürzen. Ab diesem Zeitpunkt zeigten die Bruchsalerinnen aber, was sie wirklich können und ließen in der Schlussviertelstunde kein einziges Tor der Gondelsheimerinnen mehr zu. Durch schöne Kombinationen, gute Einzelaktionen und auch Konter warfen die HSG-Damen selbst acht Tore, während die Abwehr stabil stand. Die Chancen, die sich der TV noch erarbeitete, konnte die Torhüterin jedes Mal parieren, so dass man sich bei einem Endstand von 17:28 trennte. Alles in allem gelang den Damen ein Pflichtsieg, wobei sie die Partie zu lange unnötig offen und spannend hielten. Es gilt in Zukunft daher weiterhin, die starken Spielphasen auszubauen, um so den Sack nach Möglichkeit schon deutlich früher zumachen zu können. Es spielten: Viktoria Lichter (Tor), Corinna Sicko (Tor), Kim Leven (9), Nadine Weissenberger (7/2), Marie Lamminger (3/1), Susanne Hofmann, Mareike Maier (1), Angelika Grassel (2), Mirjam Kolb (4), Carolin Lackus, Ramona Kritzer (1), Nina Betz, Patricia Ringel (1)

Spielfest der Minis

Am Samstag, den 01.02.2020 fand in der Sporthalle des TV Heidelsheim/Helmsheim das G-Jugendturnier statt. Gemeinsam mit Kindern aus Neuthard/Büchenau, Forst und Heidelsheim/Helmsheim, probierten sich die Jüngsten unseres Vereins beim Handball- und Kastenballspiel. An Spielstationen konnten weitere handballtechnische Fertigkeiten geübt werden. Am Ende gab es Medaillen und Äpfel zur Belohnung. Danke für eine gelungen Veranstaltung. Für die HSG spielten: Collin, Robin, Linus, Bruno, Anna, Julius, Greta, Tillman, Mikail, Miran, Lukas und Nele Marie.

Ersatzgeschwächte E-Jugend verliert in Östringen

Rhein-Neckar-Löwen – HSG Bruchsal/Untergrombach 41:12 (17:2)
Das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter viel leider aus. Gleich sechs Spieler, darunter beide Torleute, konnten nicht zum Auswärtsspiel antreten. Unter den restlichen acht Spielern hatte einer noch Fieber. Unter diesen Voraussetzungen war das erhofte, spannende Spiel nicht zu erwarten.
Es dauerte ein paar Minuten bis sich die verbliebenen Spieler auf die ungewöhnliche Spielerzusammensetzung eingestellt hatten. Im Spielsystem 2 mal 3:3 in der ersten Halbzeit konnten wir zu selten den Ball in den eigenen Reihen halten, sodass die Gastgeber fast immer zu leichten Toren kamen. Wir bekamen den Ball nicht hinten raus und konnten bei den wenigen Angriffen nur unter Bedrängung aufs Tor schießen. Folgerichtig ging die erste Halbzeit mit 17:2 an die Löwen.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, weniger Bälle im Spielaufbau zu verlieren und mehr Tore zu schießen als in Halbzeit eins. Beim 6:6 hatten wir auch mehr Anspielstationen, da das Freilaufen besser gelang. So konnten wir noch einige schöne Treffer herausspielen. In der Abwehr klappte oft die Zuordnung nach dem Umschalten von Angriff auf Abwehr. In den Eins gegen Eins-Situationen merkte man aber den Größenunterschied, zudem ging uns langsam die Puste aus. Die Mannschaft zeigte aber, was sie kann, und gab auch in Unterzahl, nachdem zwei unserer Spieler Verletzungspausen hatten, nie auf. So gewannen die Rhein-Neckar-Löwen verdient 41:12.
Es kämpften: Anna-Lena, Leo, Nils, Lukas B., Ansgar, Lukas M., Benjamin und Till Trainer: Markus Mangei

HSG-Damen verlieren deutlich in Pforzheim

SG Pforzheim/Eutingen II – HSG Bruchsal/Untergrombach 35:25 (16:13) Am vergangenen Sonntag reisten die HSG-Damen zum Tabellendritten, der SG Pforzheim/Eutingen 2, um das vom Dezember 2019 verlegte Spiel nachzuholen. Leider waren die HSG-Damen auch dieses Mal stark ersatzgeschwächt und konnten lediglich mit acht Feldspielern antreten. Dennoch hatte man sich vorgenommen, an die gute Leistung von vor zwei Wochen gegen den Tabellennachbarn der SG, den TV Birkenfeld, anzuknüpfen. Allerdings erwischten die Damen einen klassischen Fehlstart und der Gegner konnte sich nach gut drei Minuten bereits mit 3:0 absetzen und diesen Vorsprung bis in die achte Minute auf 6:1 ausbauen. Dabei machte es die HSG den Pforzheimerinnen in dieser Phase durch zahlreiche Fehlpässe und Unkonzentriertheiten leicht. Ab der elften Minute fanden die HSG-Damen etwas besser ins Spiel und konnten den Rückstand in den folgenden fünf Minuten auf 9:6 verkürzen. Nach einer von den HSG-Betreuern genommenen Auszeit folgte eine starke Phase der HSG, in der die Damen unter Beweis stellten, was sie können. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gelang es den Damen zwischenzeitlich sogar, den Rückstand auf 11:10 zu verringern. Bis zur Halbzeitpause sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel und mit einem Pausenstand von 16:13 hielten sich die Damen alle Möglichkeiten offen. Leider gelang es der HSG nach der Halbzeitpause nicht, an die Leistung direkt vor der Pause anzuknüpfen. Die Damen starteten vielmehr ebenso unkonzentriert in die zweite Hälfte, wie sie die erste Halbzeit begonnen hatten und erleichterten es den Gegnerinnen durch zahlreiche allzu leichte Ballverluste, sich deutlich abzusetzen. So zog die SG über ein 22:14 (36. Minute), 27:15 (44. Minute) zu einem 32:18 in der 50. Minute davon. Trotz des hohen Rückstandes besannen sich die HSG-Damen in dieser Phase des Spiels noch einmal auf ihre Stärken und konnten den Rückstand ein wenig verringern. In den folgenden Minuten konnten die Zuschauer schöne Aktionen der HSG-Damen sehen, bevor das Spiel beim Stand von 35:25 abgepfiffen wurde. Auch wenn festzuhalten bleibt, dass es bei diesem Spiel nicht ausgereicht hat, 25 Minuten eine gute Leistung zu zeigen, bleibt doch positiv festzuhalten, dass sich die HSG immer wieder ins Spiel gekämpft hat, gerade auch in der zweiten Halbzeit, obwohl hier die Kräfte wegen der ausgedünnten Ersatzbank schon stark nachgelassen hatten. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die ordentliche Sieben-Meter-Quote sowie die Tatsache, dass sich fast alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Während sich die SG Pforzheim/Eutingen 2 nach dem Sieg über die HSG-Damen auf den zweiten Tabellenplatz verbessert hat, geht die HSG als Tabellensiebter in die nächsten beiden Spiele gegen den TV Gondelsheim und die SG Odenheim/Unteröwisheim. Mit dem Tabellenvorletzten und Tabellenletzten sollten lösbare Aufgaben auf die HSG-Damen warten. Es spielten: Yasemin Ameti (Tor), Viktoria Lichter (Tor), Corinna Sicko (Tor), Kim Leven (2), Nadine Weissenberger (5/2), Marie Lamminger (1), Nina Betz (4), Mareike Maier (9/5), Mirjam Kolb (3), Carolin Lackus, Patricia Ringel (1)